Gratis Online Soforthilfe bei Angst und Stress - mit PEP nach Dr. Bohne

und Bearbeitung der Kernbedürfnisse - Autonomie/Beziehung und Sicherheit  - mittels Aufstellung

Bis zu 2 Termine gratis - Krisenintervention mit Anleitung zu PeP

Dr. Michael Bohne hat freundlicherweise sehr viel Material, als Hilfe zur Selbsthilfe, gratis zur Verfügung gestellt (Download unten).

In diesem Zuge möchte ich, jeweils bis zu 2 Stunden Beratung, online anbieten. Ich helfe Ihnen mit den Interventionen umzugehen und  sie später auch allein anwenden zu können.

 

Vorgehen:

  • Sie kontaktieren mich telefonisch oder senden das Kontaktformular
  • wir vereinbaren einen Termin
  • ich sende Ihnen einen Link für die Beratung (keine Installation von Programmen nötig)
  • Sie laden sich die 3 Anleitungen und das Kartenset bzw. die Vorlagen herunter
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Immunisierende Kraftsätze
Wie spreche ich selbst stärkende Sätze
PEP_Krisenhilfe_Anleitung1.pdf
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Klopfen und Zwischenentspannung
Die PEP Klopfpunkte
PEP_Krisenhilfe_Anleitung2.pdf
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Kraftsätze bilden
Beispiele für mögliche Kraftsätze - auch für Kinder sehr gut geeignet
PEP_Krisenhilfe_Anleitung3.pdf
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INNEN-LEBEN - ein Kartenset für beispiellose Zeiten - auch für Kinder
Das PDF downloaden und ausdrucken.
Wir empfehlen kräftigeres Papier zu verwenden,
sofern Sie welches zur Hand haben. Schneiden Sie dann
die ausgedruckten Karten entlang der markierten Linien
zu.
Aus den Karten können Sie
bis zu 1.600 Sätze bilden und zwar aus der Kombination
einer „INNEN“-Karte und einer „LEBEN“-Karte
INNEN-LEBEN-ein-Kartenset-für-beispiello
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Und wie können wir unsere Psyche vor Angriffen immunisieren, unsere Selbstwirksamkeit  aktivieren und unsere Emotionen selbst beruhigen?

In der Praxis haben sich da zwei Wege als besonders hilfreich erwiesen: 

Belastende, einschränkende, Sorgen bereitende Emotionen sollten vermindert, reduziert werden.

Einschränkende, angstmachende und katastrophisierende Gedanken sollten nicht die Vorherrschaft haben, sondern wir sollten Mut, Sinn und Zuversicht machenden Gedanken Raum geben. 

Letztendlich geht es zzt. um eine Immunisierung der Psyche – eine Impfung der Psyche gegen zu starke Ängste und Hoffnungslosigkeitsgefühle. Es ist wichtig, die Herdenimmunität gegen belastende Emokokken (also infektiöse Gefühle wie z.B. Ängste, Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung) und energieraubende Kognokokken (also ungünstige und lähmende Gedanken) abzubauen, zu reduzieren oder zu transformieren.

Hier bieten sich die Klopftechniken zur Reduktion von Ängsten besonders an, da sie ein sehr starkes Selbsthilfepotential haben. Aber auch einschränkende Gedanken und Lösungsblockaden, können wie bereits erwähnt uns zzt. das Leben schwer machen, somit macht es Sinn, diese zu überwinden. Letztendlich geht es darum, unseren Geist auf selbststärkende Aspekte zu fokussieren, damit wir als Einzelwesen, aber auch als Gemeinschaft, möglichst gut gestärkt aus dieser Krise herauswachsen können.

Quelle: https://www.innen-leben.org/klopfen-gegen-angst/


Auf dieser externen Seite sind drei Poster mit Anleitungen und fünf kleine YouTube Videos mit Dr. Michael Bohne (Psychiater und Psychotherapeut)  zu sehen, die eine Unterstützung in diesen unfassbarenn Zeiten anbieten sollen. 

Dabei geht es um:

  1. Einführende Worte - von Dr. Michael Bohne - zum Leben in der Krise
  2. Stärkung der eigenen Kernbedürfnisse mittels Selbststärkungssätzen
  3. Klopfen gegen die Angst, den Stress, das Unbehagen und Zwischenentspannung
  4. Die Psyche immunisierende, stärkende Gedanken finden und als Kraftsätze nutzen
  5. Erkennen und überwinden der Big Five Lösungsblockaden

Wunderbar einzusetzen um auch Kinder spielerisch zu beruhigen

Klärung mittels der Triade der Kernbedürfnisse - Bauch/Herz und Kopf

Mit dem Triadischen Prinzip wird auf die drei Kompetenz-Zentren Bauch, Herz und Kopf fokussiert. Durch diese drei Erlebnisräume werden die drei Kernbedürfnisse Autonomie, Beziehung und Sicherheit repräsentiert. Wie zentral diese Kernbedürfnisse sind, das wird in diesen „beispiellosen Zeiten“ noch mal klarer, da für die meisten Menschen Selbstbestimmtheit (Autonomie), Kontaktmöglichkeiten (Beziehung) sowie Überblick und Orientierung (Sicherheit) auf eine besondere Weise beeinträchtigt sind.

Hinter den allgemeinen Anordnungen steht das Kernbedürfnis (KB) Sicherheit: Das Virus soll eingedämmt/kontrolliert werden, die medizinische Versorgung gewährleistet bleiben. Einerseits werden hierfür die beiden anderen KB`s untergeordnet, andererseits resultiert gerade daraus in vielen anderen Bereichen ein gravierender Verlust von Sicherheit.

Jetzt möchte jeder wissen woran er ist bzw. wie was sein oder werden könnte: Man pro-gnostiziert fortwährend, man liest/hört/sieht verschiedenste und z.T. widersprüchliche Expertisen, doch das Bedürfnis nach Überblick/Orientierung/Sicherheit bleibt weiterhin ungestillt. Daher ist das Hamsterrad der Überlegungen und die Zahlen- und Kurvensucht über die neuesten Entwicklungen nur schwer zu stoppen, und so leiden sehr viele Menschen an einer enormen Überlastung des Kompetenz-Zentrums Kopf.

Aus der Perspektive des Triadischen Prinzips entsteht die PKÜ (permanente Kopfüberlastung) auf Grund der Vernachlässigung der Kompetenz-Zentren Bauch und Herz bzw. durch die Dysbalance der Bauch/Herz/Kopf-Triade.

Hier zeigt sich, wie die Folgen der von außen auferlegten Beschränkungen auf die Psyche übergreifen – oder mit anderen Worten: wie sie die Psyche infiziert.

So wie in Erkältungs-Zeiten die körperliche Immunabwehr unterstützt werden kann, gibt es auch die Möglichkeit, die psychische Immunabwehr zu stärken. Neben PEP – genial das aktuelle ‚Innen-Leben-Kartenset‘! – ist dafür eine gute Zusammenarbeit der unterschiedlichen Kompetenzzentren (Bauch/Herz/Kopf) förderlich. Gerade in Krisenzeiten ist eine fortwährenden Ausbalancierung der drei Kernbedürfnisse wesentlich, und es bedarf eines Bewusstseins nicht nur für ihre Gleichzeitigkeit und Gleichwertigkeit, sondern auch dafür, dass sie drei fundamentale Werte repräsentieren.

Die Kernbedürfnisse können in den jeweiligen Zentren aktiviert und als Ressource erlebt werden: Der Handlungsspielraum im eigenen inneren System wird weiter, der Kontakt zu sich selbst verbessert sich, und in der Folge bietet das Erkennen von Handlungsoptionen und der Selbstbeziehung mehr Überblick und Orientierung und damit auch mehr Sicherheit. Alles zusammen führt zu einer höheren Selbstwirksamkeit, auch in Bezug auf das Außen.

Mit der folgenden Anleitung können Sie mit sich selbst, oder auch als Begleitung für jemand anderen das Beschriebene in die Tat umsetzen.

Die Begehung der Triade

Man legt am Boden ein Dreieck (mit 3 Pappscheiben, Platzsets, Moderationskarten, o.a.). Jedes Eck repräsentiert eines der 3 Zentren Bauch – Herz – Kopf

Start ist bei Bauch. Es geht im Uhrzeigersinn weiter zu Herz, dann Kopf, immer diese Richtung beibehalten.

Mit den Zentren wird in Kontakt getreten, indem man sich auf den jeweiligen Bodenanker (Pappscheibe o.a.) stellt und die Aufmerksamkeit in das entsprechende Zentrum lenkt.

Es bedarf keiner Anstrengung/Konzentration, es wird nichts hergestellt, ‚einfach rumstehen‘. Die Augen bleiben geöffnet.

Wie ist es jeweils im ganzen Körper? Alles was passiert dient als Informationsquelle und wird gesammelt, ohne Wertung.

Anfangs wird nur auf die Unterschiedlichkeit der drei Zentren fokussiert.

Ab dem 3. Durchgang kann man die Zentren fragen, wie es um sie selbstbestellt ist, und ob sie die jeweils anderen beiden kennen.

Sollte es innerpsychische Konflikte geben oder Abwertungen, kann mandies sehr gut mit PEP bearbeitenJ

Dann fragt man seine Zentren, wer was in der aktuellen Situation/Krisezur Verfügung stellen kann.

Ein schwächeres und/oder überlastetes Zentrum kann von den jeweilsbeiden anderen Unterstützung erfahren.

Einige Videos zur Arbeit mit der Triade finden Sie auf der Webseite: www.triadische-systemik.de