Spiritualität und Psychologie /Naturwissenschaft

Spiritualität - aber was ist ESOTERIK?

Esoterik (von altgriechisch ἐσωτερικός esōterikós ‚innerlich‘, dem inneren Bereich zugehörig‘) ist in der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs eine philosophische Lehre, die nur für einen begrenzten „inneren“ Personenkreis zugänglich ist, im Gegensatz zu Exoterik als allgemein zugänglichem Wissen. Andere traditionelle Wortbedeutungen beziehen sich auf einen inneren, spirituellen Erkenntnisweg, etwa synonym mit Mystik, oder auf ein „höheres“, „absolutes“ Wissen.

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Esoterik


Naturwissenschaft und Spiritualität

Und Quantenphysik?

Max Planck, der sich selber als tief religiös bezeichnete, schrieb in einem Aufsatz, dass unser Erkenntnistrieb verlangen würde, „die Weltordnung der Naturwissenschaft und den Gott der Religion miteinander zu identifizieren. Danach ist die Gottheit wesensgleich mit der naturgesetzlichen Macht.” Weiters formulierte Planck an anderer Stelle: „Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben aber braucht er zum Handeln.“ Und: „Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen.”

Carl Friedrich von Weizsäcker schrieb über die Verantwortung der Wissenschaftler im Atomzeitalter: „Aber eins möchte ich den Theologen unter Ihnen sagen, etwas, was Sie wissen und die anderen wissen sollten: Sie bewahren die einzige Wahrheit, die tiefer reicht als die Wahrheit der Wissenschaft, auf der das Atomzeitalter beruht. Sie bewahren ein Wissen vom Wesen des Menschen, das tiefer wurzelt als die Rationalität der Neuzeit. Der Augenblick kommt unweigerlich, in dem man, wenn das Planen scheitert, nach dieser Wahrheit fragt und fragen wird.“

Werner Heisenberg schrieb in „Die Wissenschaft und das abendländische Denken“: „Die Frage nach Gott ist ja längst keine wissenschaftliche Frage mehr, sondern die Frage nach dem, was wir tun sollen.“

Erwin Schrödinger beklagte, dass in der Naturwissenschaft seiner Epoche alle Sinnesqualitäten fehlten, dass es keine Farben, Töne oder Greifbarkeit mehr gäbe. Dass die gesamte naturwissenschaftliche Forschung auf die Fragen nach dem Sinn und Zweck nur mit Schweigen antworte. Für mich persönlich ist besonders interessant, dass einige von diesen Wissenschaftlern an derselben Quelle nach dem Zusammenhang und nach dem Sinn gesucht haben, eine Quelle, die für westliche Menschen nicht gerade naheliegend erscheint:

 

Erwin Schrödinger, Albert Einstein, Werner Heisenberg und Niels Bohr studierten die altindischen vedischen Schriften, wie schon vor ihnen die Philosophen Kant und Hegel. Sie alle haben begriffen, dass unsere Seele drei Wege kennt, um sich der Wahrheit zu nähern: Über unseren Verstand, über unsere Wahrnehmung und über die Liebe. Alle diese drei Wege führen uns zur Wahrheit oder, wenn man so will, zu Gott.

 

Quelle: Auszug aus dem Buch von Marcus Schmieke. "Der Zweite Weg" 

https://www.spirit-netzwerk.de/spirit-blog/item/9-naturwissenschaft-und-spiritualitaet

Das Wahre, das Gute und das Schöne

Wir alle suchen das Wahre, das Gute und das Schöne. Im erkennen darüber, dass es eine höhere Macht gibt, (eine Ursache, einen Sinn) finden wir uns in der Welt zurecht. Eine Sinnhaftigkeit, eine höhere Ordnung helfen uns dabei uns zurecht zu finden. Transzendenz - die Ichhaftigkeit überwinden - nennt es die Psychologie, etwas "über mir" anerkennen/erkennen. Erst dann wird Verantwortung zur Verpflichtung, der freie Wille bekommt sehr große Verantwortung. Entscheidungen haben Tragweite. Der freie Wille hat nichts mit wollen zu tun, das Wollen oder Streben nach Lust bzw. Vermeidung von Unlust ist etwas emotionales/Gefühle. Der freie Wille ist aber eine Entscheidung mit aller Verantwortung und kann sich hier durchaus gegen das eigene Lustempfinden stellen. Zum Beispiel: ich sage jetzt die Wahrheit (weil es wahr und gerecht und damit für mich richtig ist), auch wenn das für mich in diesem Augenblick sehr unangenehm ist (Unlust). Diese Instanz (ICH BIN) sieht in die Zukunft, sieht das große Ganze. Die Gefühlsebene (ich will) der Lust und Unlust sieht nur das Jetzt und sieht nur sich selbst. 

Die Werte Wahrheit, Gerechtigkeit, Maß und Mut werden zur Tugend wenn es Lust /Gefühl macht das richtige zu tun. 

In den Gesetzen der Natur schwingen statt gegen sie. Das ist Glaube.


Am Ende führt es immer  zu einer Wahrheit - nach Innen, zu Gott oder zur Liebe


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