Selbsthilfe - Klopfen zur Regulierung der Gefühle und bei Stress

Kann denn sowas gehen? - klingt BIZARR?!

Warum nun klopfen?

Unsere Gefühle sind in einem sehr alten Hirnareal, dem limbischen System (auch Säugetierhirn genannt), organisiert. Wenn wir Angst haben oder unverhältnismäßig emotional sind, dann ist dieses Areal sehr stark aktiviert. Wenn man sich nun über den Verstand - also die Großhirnrinde (jüngster Hirnteil) - sagt, dass man ja eigentlich keine Angst oder ähnliches zu haben braucht, hilft diese "kognitive" Einsicht meist nicht wirklich. Sie erreicht unser Gefühlszentrum nicht einmal. Denn, schlaue Kommentare der Großhirnrinde sind für das limbische System nicht sonderlich beeindruckend.

Es gibt aber "Umwege" zur Regulierung unserer Gefühle.

Das hat Neurophysiologische Gründe

Wenn das Gefühlshirn stark aktiviert ist macht es sich quasi vom Großhirn (Großhirnrinde) unabhängig. Das sichert uns unser Überleben und hat also evolutionäre Gründe. Wir müssen in ernster Gefahr umgehend handeln - Kampf oder Flucht -, nicht denken und abwägen! Dieses Notfallprogramm soll unser Überleben in echten Gefahren sicherstellen und eine bewusste Regulierung wäre hier gefährlich.

Notfallprogramm mit Störung

Leider springt das Frühwarnsystem - durch bestimmte Erlebnisse/Erfahrungen - viel zu früh an.  Jetzt hat es eine lähmende/störende Wirkung, weil dieses älter Erlebnis heute keine Gefahr mehr darstellt. Nur leider hilft das reine Denken darüber uns nicht weiter, weil das Frühwarnsystem autark reagiert und mit Denken/Worten meist nicht zu beeinflussen ist. 

Regulierung: Klopfen auf bestimmte Punkte beeindruckt das limbische System (Gefühlhirn)

Aller Beobachtung nach wirkt das Klopfen direkt auf unser Gefühlhirn. Das heißt, wenn wir an das belastende Gefühl denken und uns gleichzeitig an bestimmten Stellen berühren/klopfen haben wir sehr gute Chancen, dass sich der Stress reduzieren (manchmal direkt auflösen) lässt. Jetzt sind beide Hirnareal gleichermaßen aktiv Denken und Fühlen.

PEP - ist weit mehr als Klopfen

PEP ist keine Klopftherapie. In der PEP ist das Klopfen eine Intervention von vielen. Hier werden Lösungsblockaden aufgespürt und direkt bearbeitet. Wenn das Klopfen alleine nicht vollständig ausreicht. Zur Selbsthilfe jedoch ist das Klopfen eine große Bereicherung - Sie sind nicht mehr Ihren Gefühlen komplett ausgeliefert, Sie haben die Regulierung in der Hand!

BUCH: Bitte klopfen!

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